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Newsroom

KUB: Leicht - und einfach zu entsorgen

calendar27 Februar 2024 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 3 Minuten Lesezeit

Leicht – schön – und natürlich rezyklierbar: Der neue KUB

Seit 50 Jahren ist SwissPrimePack federführend in der Entwicklung und Produktion hochwertiger Verpackungen für die Milchindustrie. Waren diese bisher hauptsächlich aus Kunststoff, betreten wir jetzt völlig neues Terrain. Mit der Produktion von Karton-Kunststoff-Kombinationen bieten wir eine neue, zukunftsweisende Verpackungslösung: beste Recyclingfähigkeit bei gleichbleibender Qualität auf höchstem Niveau.

Der KUB ist leicht und fachgerecht zu entsorgen. Mit einer gut sichtbaren Abriss-Lasche wird der Karton mit einem Handgriff vom Kunststoffbecher getrennt. Karton kommt zu Karton, Kunststoff zu Kunststoff. Beide Materialien werden somit einer sortenreinen Wiederverwertung zugeführt und optimal recycelt.

Unser Anspruch ist es, den KUB zu 100 % wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Die Lösung dazu bietet der „One-Seal-Deckel“. Aus PP gefertigt ersetzt er den Aluminiumdeckel und kann gemeinsam mit dem Kunststoffbecher recycelt werden. Positiver Nebeneffekt: Der Becher ist jederzeit wieder verschliessbar und schützt den wertvollen Inhalt.

Da wir im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung die ständige Optimierung der Kreislaufwirtschaft forcieren, weisen wir hin auf eine weitere intelligente Lösung: das digitale Wasserzeichen. Angebracht am Becher, Manschette oder Etikett, erzielt dieses für den Kunden nicht sichtbare digitale Symbol eine große Wirkung. Die darin gespeicherten Informationen über das Verpackungsmaterial werden in der Sortieranlage von einem Scanner automatisch decodiert. Die Verpackung wird exakt dem richtigen, sortenreinen Abfallstrom zugeordnet, mit dem Resultat hochwertigster Rezyklate.

Weitere Informationen zum KUB finden Sie hier.


EnAW Zertifizierung 2024

calendar26 Februar 2024 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 1 Minuten Lesezeit

EnAW Zertifizierung - säntis packaging ag ist dabei! 

säntis packaging ag ist seit 2015 Teilnehmerin bei der Energie-Agentur der Wirtschaft und setzt sich damit für eine wirtschaftlichen Klimaschutz ein. Erfahren Sie mehr über das Engagement und die Leistungen der säntis packaging ag.

Mit der Teilnahme am Energie-Modell hat säntis packaging ag Energieeffizienzziele und CO2-Reduktionsziele in einer Zielvereinbarung definiert. Die Ziele werden massnahmenorientiert über zehn Jahre umgesetzt, die Zielerreichung jährlich überprüft.

Im «Rheintaler» sprechen Säntis-CEO Bettina Fleisch und Andreas Bolter, Leiter Technik, über das Projekt. 
Hier gehts zum Artikel im rheintaler.ch

Seit 2015 bis und mit 2022 hat säntis packaging ag 

3.666.392 kWh Energie eingespart
124 Tonnen CO₂ reduziert


EnAW Zertifikat 2024

<i>Abbildung: Entwicklung der Energieeffizienz von 2015 bis 2022</i>

Abbildung: Entwicklung der Energieeffizienz von 2015 bis 2022

<i>Abbildung: Entwicklung der CO2-Intensität von 2015 bis 2022</i>

Abbildung: Entwicklung der CO2-Intensität von 2015 bis 2022


Product Finder

calendar22 Dezember 2023 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 1 Minuten Lesezeit

Product Finder 

Entdecken Sie mit unserem Product Finder die pure Vielfalt an Verpackungslösungen für die Molkereiindustrie!

Tauchen Sie ein in eine Welt voller Innovation und Nachhaltigkeit, die keine Wünsche offen lässt. Unser Finder-Tool bietet Ihnen Zugang zu einer breiten Palette fortschrittlicher Verpackungsoptionen, die nicht nur höchste Qualitätsstandards erfüllen, sondern auch umweltfreundlich und ressourcenschonend sind. Finden Sie die ideale Verpackungslösung, die perfekt auf die Anforderungen Ihrer Produkte zugeschnitten ist, und sollten Sie nicht fündig werden, nehmen Sie gerne persönlichen Kontakt mit uns auf. Wir sind immer bestrebt, höhere Verpackungstandards zu schaffen und das Unmögliche möglich zu machen.

Bald ist es soweit: Unsere neue Website mit frischem, modernisierten Corporate Identity und brandneuem Product Finder steht in den Startlöchern!

hier gehts zum Product-Finder


NAT®Cap: Die nachhaltige Antwort.

calendar 2 Oktober 2023 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 2 Minuten Lesezeit

NAT®Cap: Die nachhaltige Antwort – die wirklich funktioniert!

Kaffeekapseln aus Kunststoff oder Aluminium sind sehr beliebt und bieten den Endkunden sehr gute Qualität und hohe Convenience bei ihrem täglichen Kaffeegenuss. Wir bei Säntis sind sehr bemüht, unsere Kunststoffkapseln optimal recyclingfähig zu gestalten und mittels geringstem Gewicht auch maximal Ressourcen zu schonen.

Eine Alternative zur recyclingfähigen Kapseln ist die kompostierbare Kapsel. Mit der Kompostierung der Kapsel inklusive Kaffee ist es auch möglich, den wertvollen Kaffeesatz sinnvoll weiter zu verwerten. Damit entspricht diese Idee auch der PPWR (Packaging und Packaging Waste Directive) der EU, die derzeit in Arbeit steht. 

Dem mündigen Konsumenten stehen somit mehrere Alternativen zur Verfügung, um auch künftig seinen frisch gebrühten Morgenkaffee aus der Kapsel mit gutem Gewissen weiterhin zu geniessen.

Wusste Sie dass... 

die Kapsel nur gerade mal für 2% des gesamten CO2-Fussabdrucks verantwortlich ist, wenn es um eine Tasse Kaffee geht.

Ja, fast unglaublich, aber wahr.


Produktflyer NAT®Cap DE


Wir sind klimaneutral

calendar 5 Oktober 2022 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 5 Minuten Lesezeit

Wir sind klimaneutral.
säntis packaging ag als Vorreiter im Klimaschutz

Als einer der ersten mittelständischen Betriebe in der Branche agiert säntis packaging ag seit kurzem als «klimaneutrales Unternehmen». Damit übernimmt SÄNTIS - wie so oft in ihrer 100jährigen Firmengeschichte – wieder eine Vorreiterrolle.

In einem aufwändigen Prozess wurde gemeinsam mit dem auf Klimaschutz spezialisierten Unternehmen ClimatePartner die CO2-Bilanz der gesamten Wertschöpfungskette analysiert, bewertet und in der Folge optimiert. Jene CO2-Emissionen, die (noch) nicht vermieden werden können, werden in gleichem Ausmaß kompensiert. Das heisst, durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes, das klar definierte Standards erfüllen muss, ergibt sich für das Unternehmen eine ausgeglichene CO2-Balance.

Die Klimaschutzprojekte von ClimatePartner sind immer auch Entwicklungsprojekte für die Menschen vor Ort. So wird bei dem von SÄNTIS unterstützen Klimaschutzprojekt der Einsatz von erneuerbarer Energie, in diesem Falle Windenergie, im Nordosten Brasiliens gefördert. Das Projekt ist nach internationalen Standards zertifiziert und wird regelmässig von unabhängigen Dritten überprüft – der Beitrag zur CO2-Reduktion ist daher in der Atmosphäre auch klar messbar.

Corporate Carbon Footprint

Der offiziellen Verleihung des Prädikats «klimaneutral» ist ein intensiver Emissions-Check vorausgegangen. Alle Treibhausgase, die vom Unternehmen verursacht werden, wurden erfasst: von der Heizung über Strom, Geschäftsreisen, Anfahrten der Mitarbeitenden bis hin zum Büromaterial. Gemeinsam mit ClimatePartner konnte die säntis packaging so ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) berechnen.

Die Bewertung nach dem international anerkannten GHG Protokoll (Greenhouse Gas Protocol) teilt die Emissionen eines Unternehmens in drei Bereiche (Scopes) ein:

  • Scope 1 enthält alle Emissionen, die vom Unternehmen direkt erzeugt werden wie beispielsweise firmeneigene Anlagen oder Fuhrparks.

  • Scope 2 beinhaltet jene Emissionen, die durch zugekaufte Energie wie Strom oder Fernwärme entstehen.

  • Scope 3 erfasst alle übrigen Emissionen, die nicht der direkten unternehmerischen Kontrolle unterliegen (z.B. Rohstoffe, Logistik, Geschäftsreisen, Anfahrt der Mitarbeitenden).
<i>Abbildung: Unterteilung aller Aktivitäten nach Scopes. © ClimatePartner </i>

Abbildung: Unterteilung aller Aktivitäten nach Scopes. © ClimatePartner 

Während die firmeneigenen Emissionen mit 0,4 % verschwindend gering sind, machen die indirekten Treibhausgasse von Scope 3 90 % der gesamten CO2-Emissionen der säntis packaging aus. Darunter fallen insbesondere eingekauftes Produktions- und Verbrauchsmaterial sowie die Entsorgung verkaufter Produkte am Ende ihrer Lebensdauer. So hat die Unternehmensführung gemeinsam mit ClimatePartner nächste Schritte festgelegt und konkrete Einsparungsziele beim Emissions-Ausstoss definiert.

«Wer weiss, wo die meisten CO2-Emissionen entstehen und wie hoch sie sind, kann entsprechend reagieren.»
Management Team, SÄNTIS Group

Circular Economy

Nachhaltigkeit und Kunststoff sind entgegen der landläufigen Meinung sehr gut kompatibel - und kein Widerspruch. Entscheidend ist, dass Kunststoff nicht nach einem einmaligen Gebrauch entsorgt wird, sondern wieder zurück in den Kreislauf gebracht wird. Entsprechend der Circular Economy Strategie unseres Unternehmens denken wir in der Entwicklung der Produkte das Ende bereits mit. Das heisst, wir konzipieren Design und Produktion so, dass die Produkte zu 100 % wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können.

Im Zuge der Zusammenarbeit mit ClimatePartner wurde ebenfalls der ökologische Fussabdruck unserer Produkte berechnet. Auf Kundenwunsch können wir daher ab sofort klimaneutrale Produkte anbieten; diese können je nach Materialherkunft kompostierbar, recycelbar und/oder biozirkulär gestaltet werden, um dem individuell erwünschten Nachhaltigkeitsziel gerecht zu werden.

Gelebte Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist schon seit langem ein elementarer Bestandteil der strategischen Ausrichtung der Säntis-Gruppe. Neben dem erreichten Meilenstein «klimaneutrales Unternehmen» geht das Unternehmen mit großen Schritten vom Denken ins Tun.

Entsprechend unserer Firmenphilosophie wurde bereits in den vergangenen Jahren Nachhaltigkeit aktiv gelebt – wie ein Auszug bisheriger Projekte und Initiativen zeigt.

  • ISCC-Plus-Zertifizierung
    Seit April des heurigen Jahres garantiert die für die gesamte Säntis-Group geltende ISCC-PLUS-Zertifizierung, dass in unseren Unternehmen belegbar nachhaltige Materialien verarbeitet werden und biozirkuläre Rohstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette rückverfolgbar sind.

  • Effizientes Energiemanagement
    Als Teilnehmer des Projektes «Grossverbraucher Energie St. Gallen» der Schweizer Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) verfolgen wir einen kontinuierlichen Energiesparplan. Mit der Investition in eine 7‘000m2 grosse PV-Anlage werden ab 2023 alljährlich 1.6 Mio. kwh Strom erzeugt. Diese Leistung entspricht der Stromversorgung von über 500 Haushalten. Im Rahmen des 10-Jahres-Plans setzt sich SÄNTIS das Ziel, 20% Energie einzusparen.

  • Emissionen reduzieren, Effizienz steigern
    Von 2015 bis 2021 wurde die firmeneigene CO2-Intensität von 95% auf 34,1% reduziert, während im selben Zeitraum eine Steigerung der Energieeffizienz um +10% erzielt werden konnte. Seit 2013 konnten alle Mitglieder der Energieagentur Schweiz gemeinsam 721‘870 Tonnen CO2 einsparen, umgerechnet sind dies ca. CHF 730 Millionen.

  • Intelligente Bauweise
    Beim Bürogebäude kam eine sonnenabweisende UV-Folie zum Einsatz. Eine Sanierung und Isolation von Dach und Fassade bei der Produktionshalle hat den Energieverbrauch deutlich verringert. Weitere Highlights: Ersatz der Druckluftkompressoren mit Wärmerückgewinnung, Installation einer zentralen Kühlanlage mit Grundwasserkühlung.

  • Ökostrom
    ...kommt beim Tochterunternehmen Swiss Prime Pack AG zum Einsatz.

Es gibt keinen Plan B für unseren Planeten

Die Verantwortung für unsere Umwelt ist eine selbstverständliche - und jetzt auch konkret messbare - Größe in unserem Unternehmen. Nachhaltiges Handeln wird bei jeder strategischen Entscheidung mitgedacht und berücksichtigt. Das betrifft nicht nur den Produktionsprozess, die Energiewirtschaft, einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit den Ressourcen oder die verwendeten Rohstoffe und eingesetzten Verfahren, sondern beinhaltet auch eine soziale Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten.


Die SÄNTIS-Gruppe feiert 100 Jahre

calendar29 September 2022 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 5 Minuten Lesezeit

Die SÄNTIS-Gruppe feiert
100 Jahre Pioniergeist und Leidenschaft

Mit der Registrierung im Handelsregister des Kantons St. Gallen im Jahr 1922 beginnt die Geschichte der Säntis Batteriefabrik Johann Göldi. Eine 100-jährige Unternehmensgeschichte, die von der Herstellung von Batterien bis zur Produktion von Kunststoffverpackungen mit Exporten in internationale Gefilde führen sollte. Ein Jahrhundert später ist die «SÄNTIS+» eine weltweit agierende Firmengruppe mit drei Produktionsstandorten in der Schweiz. Die Geschichte der «SÄNTIS+» Gruppe ist laut CEO, Bettina Fleisch, die Geschichte von leidenschaftlichen Unternehmern, mutigen Entscheidungen und einem ständigen Wandel.

Gemeinsam mit den über 200 Mitarbeitenden, Wegbegleitern und vielen Gratulanten wurde am 10. September am Stammsitz in Rüthi der 100. Geburtstag gebührend gefeiert. Zahlreiche interessierte Besucher blickten beim Tag der offenen Werkstore gespannt hinter die Kulissen und erhielten einen fundierten Einblick in die Welt von SÄNTIS - vom sortimentreichen Batterielager des Schwesterunternehmens, der Säntis Batterie AG, über hochmoderne Tiefziehanlagen und sehr grosse Spritzgusswerkzeuge bis hin zur milliardenfachen Herstellung von Kunststoffbehältnissen. Bis in die frühen Abendstunden wurde auf dem Firmengelände gestaunt, spannende Gespräche geführt und die Jubiläumsfeierlichkeiten genossen.

Sich ständig neu erfinden

Für Eigentümerin Bettina Fleisch sind die 100 Jahre eine Geschichte des ständigen Wandels. «Nur wer sich an Veränderungen anpasst und vorausschauend agiert, kann langfristig ein Unternehmen erfolgreich führen. Man muss sich immer wieder neu erfinden». Seit einem Jahrhundert ist dieser Pioniergeist bei SÄNTIS allgegenwärtig. 

So erkannte Hans Göldi, Sohn des Firmengründers, Anfang der 1950er Jahre, dass sich der neuartige «Kunststoff» ideal für diverse Bestandteile von Batterien eignet. Er installierte eine firmeneigene Spritzgussabteilung und legte damit den Grundstein für das zweite Standbein, die Kunststoffverarbeitung.

«Nur wer sich an Veränderungen anpasst und vorausschauend agiert, kann langfristig ein Unternehmen erfolgreich führen. Man muss sich immer wieder neu erfinden.»     
Bettina Fleisch, Eigentümerin SÄNTIS Gruppe

Mit innovativen Produkten auf dem Weg zum Erfolg

Als «Kunststoff-Pionier» war SÄNTIS dann bei vielen innovativen Verpackungslösungen ganz vorne mit dabei. Der große Durchbruch gelang mit der Herstellung der ersten Joghurtbechers aus Polystyrol im Spritzgussverfahren. Weitere Meilensteine folgten: erste Kunststoff-Flaschen aus Polyethylen und PVC mittels Extrusionsblasen – die legendäre rote Handy-Flasche war eines der ersten Fliessband-Gebinde, erste PET-Flaschen auf dem Schweizer Markt mit der Reckblas-Technologie, Erzeugung eigener Folienrollen für die Tiefziehanlage oder Herstellung von Multilayer-Folien. Professionelles «Tüfteln» ist tief in der Firmen-DNA verankert.

Dann kam die Kaffeekapsel. Gemeinsam mit dem «Vater der Kaffeekapsel» hat SÄNTIS als Spezialist für Barriere-Verpackungen den Kapselmarkt entscheidend mitentwickelt. Die erste «SÄNTIS-Kapsel» entstand 1991 aus PP-EVOH. Die mutige Entscheidung hat sich gelohnt. Heute gehen in Rüthi jährlich mehrere Milliarden Kapseln in unterschiedlichen Formen, für verschiedenste Kapselsysteme, vom Band.

Vom Hersteller zum Händler: vom Batterien-Direktvertrieb zum Direktvertrieb mit Multikanalstrategie

Die Batterieproduktion wurde 2005 eingestellt. Seither spezialisiert sich die mittlerweile zum dritten Mal umfirmierte «Säntis Batterie AG» (ehemals Säntis J. Göldi AG) als eigener Unternehmenszweig auf den schweizweiten Vertrieb hochwertiger Batterien und Schmiermittel. Heute ist die rund 15-köpfige Belegschaft stolz auf ihren breit aufgestellten Webshop mit einem vielseitigem Produkteportfolio bestehend aus über 3'000 Artikeln, mit welchen tagtäglich mehr als 5'000 Kunden schweizweit bedient werden. Zum 100. Geburtstag erfuhr die Marke ein modernes Rebranding, denn «stehen bleiben, bedeutet rückwärtsgehen», will Juniorchef und Marketingleiter Benjamin Fleisch das Unternehmen in der 4. Generation energiegeladen auf Erfolgskurs halten.

Immer einen Schritt voraus und über die Grenzen hinaus.

Nach wie vor sind innovative Ideen und hohes Qualitätsbewusstsein ebenso wie unternehmerischer Weitblick entscheidend für den Erfolg bei säntis packaging. Durch die Kooperation mit dem kanadischen Verpackungshersteller «Hoffmann Plastics» kam es zu einer Verstärkung auf den internationalen Märkten. Die Vormachtstellung auf dem Schweizer Markt sicherte sich SÄNTIS mit der Übernahme der «Swiss Prime Pack AG», dem Spezialisten für Verpackungen in der Milchindustrie. Gemeinsam verfolgt man unter der neuen Dachmarke «SÄNTIS - Swiss Prime Packaging» ein ambitioniertes Ziel: einer der drei grössten Verpackungshersteller der Schweiz zu werden.

Und rechtzeitig zum 100jährigen Jubiläum geht SÄNTIS wieder einmal voraus. Seit August ist die «säntis packaging ag» als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. Damit wird der Firmenleitspruch aktiv gelebt: «Sustainability ist not an option. It’s a responsibility» und leistet einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion.

«Die Zukunft voraussagen indem man sie selbst gestaltet.»

Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind aber nur ein Teil der großen Herausforderungen, mit denen das Unternehmen wie viele andere derzeit konfrontiert ist. Explodierende Energiepreise, Rohstoffengpässe oder Fachkräftemangel, um nur einige zu nennen. «Aber wir sind gut aufgestellt, haben eine motivierte und ehrgeizige Truppe, um uns auch diesen herausfordernden Aufgaben zu stellen“, blickt die „Unternehmerin aus Leidenschaft“ zuversichtlich in die nächsten Jahre. 


ISCC-PLUS-Zertifizierung für säntis packaging ag

calendar25 Mai 2022 tag E-News

Rüthi (St.Gallen) | 5 Minuten Lesezeit

ISCC-PLUS-Zertifizierung für säntis packaging ag

Seit April 2022 sind alle Standorte der Säntis Group (säntis packaging ag und SwissPrimePack AG) ISCC PLUS zertifiziert. Mit der «International Sustainability and Carbon Certification» sind die Unternehmen legitimiert, chemisch recycelte und/oder biozirkuläre Materialien zu verarbeiten und das entsprechende Logo auf deren Verpackungen anzubringen. Das ISCC PLUS ist Garant dafür, dass nachweislich nachhaltige Materialien verarbeitet wurden.

Wie das Unternehmen mitteilt, ist dies ein wichtiger Schritt im Rahmen der firmeneigenen Circular Economy Strategie, um mit Materiallieferanten und Kunden neue Wege in Richtung Nachhaltigkeit und Transparenz zu gehen.

Mit ISCC PLUS wird das weltweit anerkannte Management-System um kreislaufwirtschaftsrelevante Aspekte ausgeweitet, basierend auf Massebilanz-Zertifizierungen. Ziel der Zertifizierung ist es, die Rückverfolgbarkeit von biozirkulären Rohstoffen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten – vom Rohmateriallieferanten in der Chemie, über den industriellen Kunststoffverarbeitenden bis hin zum Lebensmittelabfüller und Markeninhaber.

ISCC PLUS setzt sich zudem für den Verzicht auf Abholzung und den Schutz von Gebieten mit hoher biologischer Vielfalt und hohem Kohlenstoffbestand ein.

Mit transparenter Rückverfolgbarkeit gegen die Materialverknappung.

Mit der ISCC-PLUS-Zertifizierung soll bei säntis packaging eine klar zunehmende Integration von nachwachsenden Ressourcen in der Herstellung von Kunststoffverpackungen realisiert und damit wichtige Einsparungen bei Primärressourcen erzielt werden.

Das weltweit anwendbare Zertifizierungssystem deckt dabei alle nachhaltigen Rohstoffe ab, darunter land- und forstwirtschaftliche Biomasse, biogene Abfälle und Reststoffe sowie Kreislaufmaterialien und nachwachsende Rohstoffe. Diese biozirkuläre Rohstoffgruppe wird auch «2. Generation Feedstock» genannt und stellt im Rahmen des ISCC die zukunftsweisende, kreislauforientierte Alternative zu Kunststoffen fossilen Ursprungs dar.

Basierend auf dem Massebilanz-Prinzip wird ein Anteil fossile Ressourcen schon zu Beginn des Produktionsprozesses durch nachhaltige Biomasse ersetzt. Der zugeführte Anteil an erneuerbaren Rohstoffen wird dem neuen Produkt zugeordnet.

«Die Massenbilanzierung ermöglicht uns eine transparente Steuerung von biozirkulären Materialien und Produkten. Dabei soll der Kreislauf nicht nur aufrechterhalten, sondern die Menge und der Nachhaltigkeitsanteil des verwendeten Rohmaterials fortlaufend optimiert und erhöht werden.»     
Michael Matiz, Leiter SCM und QM bei säntis packaging

<i>Image: Sustainable material cycles for more circularity. © säntis packaging ag 2022</i>

Image: Sustainable material cycles for more circularity. © säntis packaging ag 2022

Mittels chemischem Recycling den Kunststoff revolutionieren -
aus gebrauchtem Kunststoff wird wiederverwendbarer Kunststoff.

Ein wichtiger Aspekt der ISC-Zertifizierung liegt darin, chemisch recycelte Materialien wieder in den Kreislauf zu bringen.

Ausgangslage für die Herstellung von zertifiziertem, zirkulären PP-Polymer ist das chemische Recycling von vermischten Kunststoffabfällen, die nur schwer mechanisch recycelbar sind und daher meist im End-of-Life-Zyklus verbrannt oder auf Mülldeponien gelagert werden.

Ergebnis aus der ISCC-Verarbeitung sind zertifizierte, in jedem Prozessschritt nachverfolgbare Produkte mit identischen Charakteristika wie Virgin-Materialien. Qualitäts- und Hygienestandards sowie Lebensmittelsicherheit werden daher in keiner Weise beeinträchtigt.

«Für unsere Kunden/innen sowie ihre Verbraucher/innen bedeutet dies eine volle Transparenz entlang der Wertekette. Sie können guten Gewissens darauf vertrauen, dass die gekauften Produkte bio-basierten Ursprungs und aus erneuerbaren Materialien stammen.»    Marco Reiss, Head of Sales - Division Barrier Packaging bei säntis packaging

Der ISCC-PLUS-Zertifizierungsprozess ist deutlich aufwändiger als die ISO-Zertifizierung, da alle Betriebsstandorte einzeln bzw. individuell zertifiziert werden müssen. So ist nicht nur das Werk mit Hauptsitz in Rüthi (St. Gallen) ISCC-Plus-zertifiziert, sondern auch beide Produktionsstandorte des Tochterunternehmens SwissPrimePack AG in Altstätten und Niederuzwil.

<i>Image: The Mass Balance Approach © säntis packaging ag 2022</i>

Image: The Mass Balance Approach © säntis packaging ag 2022

Verpackung und Eco-Design:
Was ändert sich (nicht) beim Einsatz von biozirkulären Rohstoffen?

  • Lebensmittelsicherheit weiterhin gewährleistet
  • Dekorationen/Veredelungen weiterhin möglich, im Rahmen einer kompletten Mono-Verpackungslösung
  • Gleiche Eigenschaften wie fossiles Material (Drop-in-Lösung)
  • Qualität, Performance, Design und Funktionalität der Verpackung bleiben ident
  • ISCC Plus zertifiziert; basierend auf Massebilanz-Ansatz
  • Verpackungslösung erhält höheren, erneuerbaren Rezyklat-Anteil
  • Stark reduzierter CO2-Fussabdruck


Das Fazit:
 Mehr Nachhaltigkeit bei gleichbleibendem Qualitäts- und Hygienestandard. 

Weniger CO2, mehr profitieren.

Die Verwendung von recycelten und/oder biobasierten Materialien gewährleistet ganz erhebliche Einsparungen von schädlichem CO2.

Polyolefine, die vollständig aus Abfall- und Reststoffströmen gewonnen werden, weisen dieselben Materialeigenschaften auf wie Neuware, werden aber mit erheblich geringerem CO2-Fussabdruck zu einsatzfähigem Rohstoff verarbeitet. So beläuft sich die CO2-Einsparung auf ca. 2.5kg CO2eq (CO2-Äquivalent) für jedes Kilogramm Polymer, das hergestellt wird, was wiederum einer konkreten Einsparung von ca. 120% gegenüber fossilem Polypropylen (PP) bedeutet. Die Erschöpfung fossiler Ressourcen kann zudem um bis zu ca. 85% reduziert werden.

In langjährigen Partnerschaften entwickelt und verfolgt säntis packaging mit führenden Chemieunternehmen eine Vielzahl von nachhaltigen Ideen. In ihrem Portfolio befinden sich diverse Projekte für die Verarbeitung von recycelten und recyclebaren Werkstoffen wie rPP, rPET oder rPS, also von Post-Consumer-Abfällen verschiedenster Polymere.

Die oberste Maxime des Unternehmens für die Zukunft bleibt unverändert:

«Sustainability is not an option. It's a responsibility.»   
Die gesamte Belegschaft der säntis packaging ag


Young-Tec-Days bei säntis packaging in Rüthi

calendar19 Juli 2021 tag E-News


SwissPrimePack AG

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CLASSIC+Cap: Die Nescafé Dolce Gusto® kompatible Kapsel für höchsten Kaffeegenuss

calendar 7 September 2020 tag E-News